Sonntag, 30. Juli 2017

Angekommen in der Stadt der Rosen - Molde

Unser Zwischenziel Molde ist erreicht, wir durchfuhren den Ort bis zum Scandic Seilet Hotel mit seiner besonderen Bauform. Von hier hatten wir nochmal einen schönen Blick auf die zurückliegenden Berge.
Nun geht es zur Atlantikstraße...

Richtung Molde und zweite Fährfahrt

Nach dem Mittag ging's weiter Richtung Molde. Davor mussten wir nochmals übers Wasser, die zweite Fährfahrt für heut.
Über die Bolsoybrua und durch den Fannefjordtunnelen erreichten wir dann die Stadt der Rosen - Molde.

Mittagspause kurz hinter Andalsnes

Nach dem Trollstigen fuhren wir durch die Stadt Andalsnes und hielten kurz danach an einem schönen Rastplatz für eine Mittagspause an. Ein wenig Kartoffelbrei aus der Terrine und dazu Knäckebrot, fertig war das Mittagsmenü. Nach der Ruhepause machten wir uns zur Stadt Molde auf.

Die Landschaftsroute Trollstigen

Nach der Schlucht ging es weiter zur Norwegischen Landschaftsroute Trollstigen, einer steilen Serpentinenstrecke. Wieder mal aus dem Reiseführer:

"Trollstigen ist ein spannendes, ja dramatisches Naturschauspiel. An der steilen Gebirgswand schlängelt sich die Straße über 11 Kurven zum Punkt Stigrøra (858 m ü.d.M.) hinauf). An einigen Stellen wurde die Straße ins Gestein geschlagen, an anderen auf Steinmauern aufgebaut. Den Wasserfall Stigfossen überquert die Straße über eine imponierende Natursteinbrücke. Am höchsten Punkt der Straße liegen ein Aussichtspunkt, ein Restaurant und das Straßenmuseum Trollstigen mit Bildern, Modellen und Werkzeugen aus der Zeit des Streckenbaus. Im Sommer 1936 eröffnete Seine Majestät König Haakon VII diese Straße, die im Winterhalbjahr gesperrt ist und normalerweise Ende Mai/Anfang Juni für den Verkehr freigegeben wird."

Die Straße beeindruckt weniger, sowas sind wir schließlich des Öfteren schon gefahren, meist weitaus steiler und gefährlicher. ;-)
Aber hier stimmt die Verbindung mit dem Tal, den angrenzenden Bergen und dem als Wasserfall herabstürzenden Stigfossen. Dieses Zusammenspiel ist dann doch besonders und beeindruckte.

Weniger beeindruckten wieder die Touristen, die anscheinend wieder mal ihren Führerschein im Kiosk gekauft haben. Wieviele Kupplungen und Bremsen ihre Lebenszeiten hier am Hang verloren, sollte mal gezählt werden. ;-)

Die Gudbrandsjuvet Schlucht

Auf unserem Weg zum Trollstigen Pass kamen wir an der Gudbrandsjuvet Schlucht vorbei, die wir kurz besuchten. Der Reiseführer schreibt:

"Gudbrandsjuvet ist eine 5 Meter breite und 20-25 Meter tiefe Schlucht, die der Fluss Valldøla gegraben hat. Sie liegt gut erreichbar an der Reichsstraße 63 zwischen Valldal und dem Trollstigen und kann auf abgesicherten Wegen und von einer Fußgängerbrücke aus besichtigt werden. Das Wasser formte hier ein System aus tiefen Gletschermühlen und bizarren Formationen. Die Schlucht ist unter der Wasseroberfläche etwa ebenso tief wie darüber."

Die Fußgänger Brücke ist aus Metall gearbeitet und zieht sich hin und her über die Schlucht. Zudem schwankt die Konstruktion bedenklich, unser hüpfen hielt sie aber aus. ;-)

Frühstück und erste Fähre

Wir haben ausgeschlafen, gefrühstückt und legen gerade mit der ersten Fähre von Eidsdal Richtung Linge ab. Ziele sind heute der Trollstigen Pass, die Atlantikstraße und Kristiansund.

Samstag, 29. Juli 2017

Schlafplatzsuche und -fund Richtung Eidsdal

Auf der Suche nach einem Schlafplatz verließen wir Geiranger Richtung Eidsdal. Wir umfuhren einen Straßentunnel auf der ehemaligen Piste um den Berg, fanden aber auch dort nichts passendes.
Es ging weiter ins Tal zum Solvang Camping, auf welchem wir nun stehen und es uns gemütlich machen. Noch scheint die Sonne und wir sitzen draußen und essen heute, wie soll es anders sein, Brötchen mit Grillwurst. Heute allerdings verfeinert mit einer Scheibe Käse! ;-)

So lassen wir den schönen Tag nun mal ausklingen...

Angekommen in Geiranger

Von einem Reiseblog:

"Der Ort Geiranger und der Geirangerfjord zählen zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Norwegen und das merkt man auch. Viele Kreuzfahrtschiffe fahren hier täglich ein und liegen in Geiranger vor Anker, zahlreiche Busse und Wohnmobile quetschen sich neben den Autos in den Adlerkurven hinauf und herunter. Und auch der kleine Ort Geiranger ist im Sommer bei gutem Wetter ziemlich überlaufen. Der Ort selbst hat eigentlich nur 300 Einwohner, in den Sommermonaten sind es auch bis zu 2.000."

Und das stimmt auch so, bis auf sie Kreuzfahrtschiffe, die haben wir bei unserem Besuch leider nicht angetroffen. Aber dafür umso mehr Touristen, die anscheinend alle zum ersten Mal Serpentinenstraßen rauf und runter fahren. Wir fühlten uns nicht wirklich wohl hier in den Menschenmengen und fanden die vorhergehende Passage deutlich schöner. Trotzdem, auch Geiranger beeindruckt mit dem Blick von oben ins Tal, und das von beiden Seiten. Zunächst ging es bergab in den Ort, am anderen Ende wieder hoch gen Norden. Wir prüften kurz die Lage an den Campingplätzen am Fjord, aber da drängte es sich dicht an dicht. Also fuhren wir rauf Richtung Eidsdal.