Mittwoch, 2. August 2017

Oslo - Forsvarsmuseet

Weiter gingen wir zum Norwegischen Verteitigungsmuseum, dem Forsvarsmuseet.

Wikipedia:
"Das Norwegische Verteidigungsmuseum befindet sich auf dem Gelände der Festung Akershus. Es liegt damit im Herzen der norwegischen Hauptstadt Oslo auf der Halbinsel Akersneset direkt am Ufer des Oslofjords. Bei freiem Eintritt wird dem Publikum die Militärgeschichte Norwegens ab der Wikingerzeit bis zum 21. Jahrhundert präsentiert."

Aufgrund des freien Eintritts sind wir mal schnell rein und haben einen Rundgang gemacht.

Oslo - Neues Opernhaus

Zunächst stand das neue Opernhaus auf unseren Programm, welches 2008 fertiggestellt wurde. Wikipedia schreibt:

"Die neue Oper gilt als größtes norwegisches Kulturprojekt der Nachkriegszeit. Das einem treibenden Eisberg nachempfundene Gebäude wurde vom norwegischen Architekturbüro Snøhetta(„Schneekappe“) entworfen, das schon die neue Bibliothek von Alexandria in Ägypten konzipiert hatte. Das Opernhaus ist 110 Meter breit, 207 Meter lang und verfügt auf einer Fläche von 38.500 Quadratmetern über mehr als 1100 Innenräume. Von den drei Spielflächen ist die Hauptbühne mit 1358 Sitzplätzen für das Publikum die größte."

Wir haben die Oper von der Hafenmauer gegenüber fotografiert, da hier unser Rundweg entlang lief. 

Oslo - Innenstadt

Aufgrund des Regens an Morgen haben wir die Bus und U-Bahn Pläne verworfen und uns auf eine Autobesichtigung geeinigt.
Falls wir was passendes zu parken finden würden, könnten wir auch zu Fuß weiter.

Also rein in die Stadt, die erstaunlicherweise gut befahren werden konnte. Von den gestrigen Staus überall war nun nichts zu sehen. Wir steuerten einen zentralen Parkplatz in der Nähe des Hafens an, welcher über genug Höhe verfügt, da wir in die meisten Parkhäuser nicht reinpassen.

Und wir wurden fündig, im Oslo Atrium gab es Parkscheinplätze es liegt direkt neben dem Hauptbahnhof und der Oper. Perfekt!

Also starteten wir unseren Rundgang, zweieinhalb Stunden parken für knapp 8€/Stunde. :-)

Die Fotos teile ich glaube ich mal auf...

Regen auch in Oslo

Leider bleiben wir auch hier nicht verschont vom Regen. Gestern hieß es noch, dass wir heut 20 Grad und teils Sonnenschein hätten, heute sieht alles nach Regen aus.
Unsere geplante Oslo Erkundungstour per Bus und U-Bahn lassen wir aus. Wir versuchen es per Auto, und wenn es passt, bleiben wir stehen und schauen mal im Ort.
Jetzt grad ist es eher kühl und feucht, also recht ungemütlich. Drum sitzen wir im Zelt und trinken heißen Kaffee. :-)

Edit: Die Sonne zeigt sich! 

Dienstag, 1. August 2017

Rundflug der DC 3 Dakota (Rosinenbomber)

Zufällig beobachteten wir noch den Rundflug der einzigen in Norwegen fliegenden DC-3 Dakota der Dakota Norway Airline. Perfekt für mich als Liebhaber alter Flugzeuge.

Das Flugzeug wurde 1942 gebaut und wird für Rundflüge rund um Sandefjord eingesetzt. Es hat 19 Sitzplätze für Passagiere und wird aufgrund der chromfarbenden Außenhaut auch "Silverbird" genannt.

Die Fotos sind nicht der Hit, aber man kann es erkennen. ;-)

Campingplatz gefunden, Nachtlager gesichert

Nach der Ankunft am wirklich großen Campingplatz fiel uns sofort deren Organisation auf. Gestern noch ein Betreiber in der Bretterbude mit dem Spruch "Sie können überall stehen", heute eine professionelle Rezeption, mit Plänen, Chipkarten, Schranken, etc...
Sogar für die Toiletten muss die Karte an den Leser gehalten werden, sonst darf man nicht rein. :-)
Dafür aber alles ausreichend vorhanden und sauber.

Wir suchten uns einen Stellplatz in der letzten Ecke des Platzes, wo uns keiner stören kann. Aufgrund der 3m Regel zum Nachbarn kann theoretisch auch keiner mehr neben uns stehen. Aber wer weiß, Verrückte haben wir so einige gesehen.

Mit dem ersten Pils sind wir erstmal zum nahegelegenen Badesee, um zu checken, ob wir auch mal rein springen. Aber so heiß waren wir dann doch nicht drauf.

Ein kurzer Einkauf im Supermarkt um die Ecke und wir hatten Mehrkornbrötchen für unsere Grillwürstchen.

Und nun sitzen wir satt und zufrieden im Zelt und beobachten die anderen Camper bei ihren Eigenheiten, während männliche Camper ihren Frauen im vorbeigehen unseren Dachzeltaufbau erklären. ;-)

Ankunft in Oslo

Erstmal Verkehr ohne Ende! Nach den einsamen Tagen in der Landschaft Norwegens steuerte aufmal eine Blechlawine um uns herum. Die Hauptverkehrsadern waren alle verstopft.

Wir steuerten zunächst einen freien Campingstellplatz nahe der Sprungschanze Holmenkollen an, aber das war nicht mehr als ein öder asphaltierter Platz ohne jegliche Aussicht. Irgendwie waren wir beide nicht damit zufrieden.
Also fuhren wir weiter zum einzigen Campingplatz in Oslo, nicht weit entfernt. Dabei bot sich uns noch kurz ein Blick auf Oslo von oben.

Fahrt nach Oslo

Über die Verbindungsstraße E6 fuhren wir weiter Richtung Oslo. Die Gegend wurde zunehmend flacher und die Straße breiter, so dass wir erstmals 100 Km/h, später sogar unfassbare 110 Km/h schnell fahren durften.
So verging die Zeit natürlich wie im Flug und wir erreichten Oslo gegen 15:20 Uhr. :-)

Innenstadt von Lillehammer

Wir fuhren runter in die Stadt und durchkreuzten sie mit dem Auto. Die interessantesten Sachen fotografierten wir im vorbeifahren. Ein Besuch zu Fuß erschien uns als nicht lohnenswert. :-)

Erster Stop - Olympia Anlagen Lillehammer

Nach gemächlicher Fahrt haben wir zunächst die Olympia Anlagen von Lillehammer erreicht.

Zunächst sind wir mal von oberhalb Lillehammer gestartet, um evtl. von oben einen guten Blick auf alles zu erhaschen. Leider war das nicht wirklich erfolgreich, aber Lillehammer selbst konnten wir hier oben gut fotografieren.

Dann sind wir runter zu den Sportstätten und haben diese mit einem kleinen Rundgang erkundet. 2016 waren hier wohl die Olympischen Spiele der Jugend, dementsprechend sieht auch alles noch gut gepflegt aus.

In die Eishalle kamen wir durch die offiziellen Eingänge nicht rein, wir fanden aber einen VIP Eingang, so dass wir die trainierenden Mädels beim Eislaufen beobachten konnten.

Ansonsten hier und da geschaut, die Sprungschanze aus der Ferne fotografiert und dann fuhren wir runter in den Ort.

Frühstück bei Sonnenschein

Heute Morgen strahlt die Sonne, wir haben gut und lange geschlafen. Jetzt wird gerade gefrühstückt und dann brechen wir zu unserer Oslo Etappe auf, knapp 280km.
Wir werden also gemütlich fahren und uns noch kurz Lillehammer anschauen.